Ostpreußen

Schaufel-kleinOSTPREUßEN, das ist die Jahrhunderte alte Geschichte eines gelungenen Zusammenwachsens unterschiedlicher Völkerschaften unter der Leitung des DEUTSCHEN ORDENS.

Gerufen von den Polen, die mit der prussischen Urbevölkerung eine kriegerische Auseiandersetzung angefangen hatten und dann selbst mit dem Rücken zur Wand standen, eroberte und kolonisierte der DEUTSCHE ORDEN das Prussenland. Dabei ging es leider nicht friedlich zu. Blut floß auf beiden Seiten. Aber nach und nach gelang es durch die Integration des prussischen Adels und unter der einigenden Wirkung des nun auch bei den Prussen aufkeimenden christlichen Glaubens die Unterschiede zwischen der prussischen und der zugezogenen Bevölkerung zu überwinden. Dies erachte ich als eine geschichtlich einmalige Leistung. Ist es hier doch gelungen, Prussen, Deutsche, Schotten, Franzosen, Salzburger, Littauer und Polen zu einer Einheit zu verschmelzen. Dies ist ein Einigungswerk, das so leider z.B. in den USA nicht gelungen ist und dort fast zur Ausrottung der indianischen Urbevölkerung geführt hat.

In mühsamer Arbeit und mit unermeßlichem Fleiß wurden in der Folgezeit in Ostpreußen die Moore entwässert, Ackerflächen geschaffen und so der Grundstein gelegt für ein Agrarland, das einmal eine Kornkammer Deutschlands war.

All das fand ein Ende im Jahr 1945. Am Ende des schrecklichen 2. Weltkrieges, der Leid und Zerstörung weit in die Welt hinausgetragen hatte, wurde in Ostpreußen durch die Rote Armee die Bevölkerung vertrieben, geschändet, abgeschlachtet. Viele, denen die Flucht über das gefrorene “Frische Haff” geglückt war, wurden von den Russen mit ihren Flüchtlingsschiffen auf den eisigen Grund der Ostsee geschickt.

Kaum jemand möcht heute über diese Greuel und das Unrecht der Vertreibung sprechen – von Entschädigungen für das enteignete Land, Güter und die deutschen Zwangsarbeiter ganz zu schweigen.

Ich bin der Meinung, Recht muß für alle gelten! Daher ist es richtig, wenn Deutschland Entschädigungen für deutsche Verbrechen der Nazizeit leisten muß. Aber das gleiche Recht muß den deutschen Opfern zugestanden werden!

Ich trete ein für eine friedliche Vertändigung mit der heute in Ostpreußen lebenden Bevölkerung. Aber ich trete auch ein für das Recht der Deutschen, friedlich in ihre ostpreußische Heimat zurückzukehren.

                                                                                                                                                         

Ubersichtskarte-Ostpreussen

                                                                Auch das ist Ostpreußen: Kurische_und_das_Frische_Haff

                                                                Am kurische Haff

ostpreussen-weg

1 Kommentar

  1. Lilli-Marjellchen

    Hallo,
    eine wunderbare HP, gratuliere!
    Ich habe 2 Trakehner Stuten und habe darum Ende letzten Sommers eine 7 tägige Reise durch Ostpreußen gemacht: Danzig -Trakehnen – Masuren – Marienburg – Danzig( Flug nach Hause). Ich wollte mal das sagenumwobene Trakehnen sehen. Der russische Teil inklusive Trakehnen haben mich zutiefst erschreckt. Aber einen kleinen Stein vom Weg auf Trakehner Boden habe ich als Glücksbringer mitgenommen, er hat die Form eines Herzens und ist grau/rosa marmoriert, ein schönes Stück.
    Das Eigentümliche an dieser Fahrt waren die Gefühle. Nur von starker Verbundenheit zu sprechen, wäre nicht ganz zutreffend. Es fühlte sich so vertraut an und heimelig. Aber ich schob das beiseite und sagte mir, dass ich als Deutsche ja Anteil der Volksseele habe und daher wohl diese Sentimentalität käme.
    Wieder zu Hause ließ mich die Reise und das ganze Thema nicht los und ich recherchierte viel im Netz, außerdem las ich Bücher u.a. die von Gräfin Dönhoff und Graf Lehndorff.. Es beschäftigte mich immer wieder, bis jetzt. Da ich auch Yoga mache und meditiere, habe ich mein starkes Interesse, das mir selbst verwunderlich vorkommt, mal in eine Meditation mitgenommen. Plötzlich stiegen vor meinem inneren Auge Bilder hoch und ich konnte erkennen, was die Ursache davon war, dass mich dieses Land nicht mehr losgelassen hatte: In einem früheren Leben war ich eine Ostpreußin. Als ich das erkannte, war ich erleichtert.
    Mein Gefühl sagt mir, dass man uns das Land zurückgeben wird und zwar freiwillig. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wir waren nicht schlechter als die anderen, aber wir wurden zum Sündenbock gemacht, der wird ja immer gebraucht. Und dann klärt sich das. Wir haben unsere Schuld angenommen was auch sehr wichtig war, die anderen werden das auch noch einsehen, dass sie ihren Teil der Schuld auch auf- und annehmen müssen.
    Und dann erst bewahrheiten sich erst die Worte der hinzugefügten Strophe des Ostpreußenliedes: …blühe heut und morgen unterm Friedensdom! Diese letzte Strophe halte ich für genau so inspiriert wie die ersten 4 Strophen und sogar noch prophetisch.
    Ich muss hinzufügen, dass ich nach dem Krieg geboren bin, im Westen. meine Mutter war Flüchtling aus Schlesien, mein Vater war Bayer, Kriegsteilnehmer und verwundet. As ich noch Kind war, sprachen die Eltern viel vom Krieg. Das ganze Land war aufs höchste traumatisiert. So etwas darf nie wieder passieren! Nie wieder Krieg und am besten auch nirgends ein-oder mitmischen!
    Viel Grüße
    Lili-Marjellchen

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